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Die Schöpfung geht weiter - Symposium zu Hans Hass

Am 28. Mai 2013 fand im Naturhistorischen Museum in Wien ein Symposium zum Thema "Die Schöpfung geht weiter" statt. Diese Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Lebenswerkes von Prof. Dr. Hans Hass.

Leider waren nur wenige Gäste zugegen, die den spannenden und interessanten Vorträgen zuhörten, das war aber schon der einzige Wermutstropfen dieser Veranstaltung. Insgesamt betraten acht Vortragende das Rednerpult und schilderten aus ihrer jeweiligen Sicht das Leben von Hans Hass. Unter ihnen der Präsident des PEN-Clubs und gleichzeitig Veranstalter des Symposiums, Helmuth A. Niederle, der Kommissionsleiter im Bereich Umweltschutz des Tauchsportverbandes Österreichs, Michael Stachowitsch, der Dokumentarfilmer Erich Pröll, der Künstler Siegfried Hermann, der Philosoph und Biologe Franz Wuketits, der Museumspädagoge Andreas Hantschk und der ehemalige Generaldirektor des Naturhistorischen Museums, Bernd Lötsch. Moderiert wurde diese Veranstaltung sehr sympathisch von der Betriebswirtin und Nationalökonomin Susanne Dobesch-Giese, die begrüßenden Worte hielt die Leitern des Archives für Wissenschaftsgeschichte, Christa Riedl-Dorn. (Aus Platzgründen wurden alle Titel der Vortragenden weggelassen).

Aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten sie ihre Erlebnisse und Eindrücke mit und über Hans Hass. Dabei wurde auch ganz deutlich, was die Faszination dieses Tauchpionieres ausmacht. Eben, dass er nicht nur als Tauchpionier schon zu Lebzeiten zur Legende wurde, sondern auch im Bereich der Biologie, der Wirtschaftsökonomie, im heutigen Sinne als Pionier der Bio-Ökonomie, aber auch im Zusammenwirken mit Irenäus Eibl-Eibesfeldt im Bereich der Ethologie, der Verhaltensbiologie, neue Maßstäbe setzte. Hans Hass ist nicht nur Abenteurer, der seine Erlebnisse in unzähligen Publikationen und Filmen dokumentiert hat, er ist auch als überaus kreativer Philosoph und Wissenschaftler anerkannt. All diese allein schon bewundernswerten Eigenschaften vermittelte er noch dazu stets mit seiner ganz speziellen Faszination und Begeisterung, in seiner Diktion würde ich diese beiden Begriffe als "Hans Hass'sches Energon" zusammenfassen.

Bei all der Bewunderung für Hans Hass darf man dabei aber nicht auf seine Frau Lotte vergessen! Als kongeniale Partnerin, "mutig wie ein Mann" und bildhübsch, begleitete sie ihn auf seinen Tauchreisen und war sichtlich auch abseits davon sehr klug an seiner Seite, wenn er in seinem Arbeitszimmer auf Reisen in seinen Philosophien und Wissenschaften war. Lotte beschrieb die erste Tauchexpedition, die sie noch als Sekretärin begleitete, in ihrem Buch "Ein Mädchen auf dem Meeresgrund", welches sogar 2012 verfilmt wurde. Obwohl manche Passagen in diesem Film wenig Bezug zur Realität der damaligen Erlebnisse zu haben scheinen, hat Hans Hass der Handlung des Filmes voll und ganz zugestimmt, wie uns seine Tochter erzählte. Wir empfehlen, das Buch zu lesen!

Mein Vater sagt gerne: "Jeder Mensch ist das Produkt seiner Vergangenheit", und dieser Spruch bewahrheitete sich übrigens bei dieser Veranstaltung in der Anwesenheit der Tochter von Lotte und Hans Hass, Meta Raunig-Hass. Bei ihr war deutlich die Symbiose aus dem Esprit, dem Charme und der wissenschaftlichen Arbeit ihrer Eltern erkennbar, welche sich bei ihren Arbeiten am "Human-Design" fortsetzt.

Im Anschluss an diese Veranstaltung konnte noch ein Blick auf den Vorlass von Hans Hass geworfen werden. Im Dachgeschoß des Naturhistorischen Museums befinden sich nun viele Dokumente, Aufzeichnungen, Filme und andere Erinnerungen von Lotte und Hans Hass, die in perfekt klimatisierten Räumen auch unserer Nachwelt erhalten bleiben.

Wir gratulieren den Veranstaltern zu dieser äußerst interessanten Veranstaltung und hoffen, dass dieses eindrucksvolle Symposium eine Wiederholung bzw. Fortsetzung findet! 

,,Autor: Thomas Steigberger / Club Divestyle"

 

Hier der Link zu den Fotos, bitte klicken

weitere Links:
- Hans Hass Filmvorführung im Bellaria Kino
- Ein unvergesslicher Abend mit Hans & Lotte Hass


Hans Hass
06.06.2013 20:55

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